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Beim 20. Luncheon diskutierten wir mit unseren Gästen zum Thema "Versorgung in der Onkologie - Was hilft dem Patienten?"

 Das Luncheon feierte ein Jubiläum. Schon zum 20. Mal diente es als Plattform des fachlichen Austauschs in vertrauensvoller Atmosphäre. Über die letzten sechs Jahre haben wir uns ge-meinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Bundestag, Bundesregierung, Selbstverwal-tung, Wirtschaft, NGOs, Ärzteschaft und Patientenorganisationen über die unterschiedlichsten Fragen und Herausforderungen des Gesundheitssystems ausgetauscht. Dieses Mal rückten wir unter dem Jahresthema "Versorgungssicherheit" erneut die Patientinnen und Patienten in den Vordergrund.

Wie kommen innovative Therapien zu den Patientinnen und Patienten?

In den vergangenen Jahrzehnten ist Krebs zur "Volkskrankheit" geworden. Doch was genau bedeutet das? Unsere Schirmherrin Karin Maag MdB (CDU), gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unterstrich den Stellenwert von Innovationen. Hierbei müsse immer die Frage im Vordergrund stehen, wie es innovative Arzneimittel schnellstmöglich in die Versorgung, sprich zu den Patientinnen und Patienten schaffen. Mit dem Nationalen Krebs-plan und der ausgerufenen "Nationalen Dekade gegen Krebs" sind bereits entscheidende Schritte in die richtige Richtung getan.

Michael Busse, Leiter der Business Unit Onkologie bei MSD schilderte den Paradigmenwechsel in der Pharmazeutischen Industrie. Hätten ehemals 20 klinische Studien gereicht, um ein Medikament zur Zulassung zu bringen, erleben wir jetzt im Bereich der Immunonkologie eine enorme Ausweitung auf inzwischen über 1000 Studien allein in der klinischen Forschung unseres Unternehmens für einen einzigen Wirkstoff.

Hoher medizinischer Nutzen und Steigerung der Lebensqualität

Auf innovative Therapieoptionen in der Onkologie und ihre Bedeutung für die Patientinnen und Patienten ging Prof. Dr. Diana Lüftner, Mitglied des Vorstandes der DGHO, ein. Sowohl in der Immuntherapie als auch in der zielgerichteten Therapie werden Nebenwirkungen der Polyche-motherapie verschoben, das Leben verlängert und vor allem die Lebensqualität gewahrt, sodass viele der Betroffenen sogar wieder arbeiten können.

Den beschriebenen großen Mehrwert für die Patientinnen und Patienten unterstrich Andrea Blasczyk, Manager Pricing & Reimbursement Market Access Oncology, MSD, die eine Studie zu den Auswirkungen des Einsatzes von Immuntherapien für neun Krebsindikationen im deutschen Gesundheitssystem vorstellte. In der von 2019-2023 stattfindenden Projektion wurde eine Welt ohne Immuntherapie mit ausschließlich klassischen Behandlungsmethoden wie Chemotherapie mit einer Welt mit Krebsimmuntherapie verglichen. Das Health Impact Projec-tion (HIP) Model brachte hervor, dass die neuen Medikamente nicht nur die Lebenszeit verlän-gern, sondern auch die Lebensqualität verbessern,

Patientinnen und Patienten profitieren

Die anschließende Diskussion unter den anwesenden Vertretern aus Patientenverbänden, Ministerien, Politik, Ärzteschaft, Kassen und Wissenschaft unterstrich: Patientinnen und Pati-enten profitieren von neuen Medikamenten. Um diese in die Versorgung zu bringen, bedarf es zum einen Planungssicherheit für die Hersteller und eine innovationsfreundliche Kultur in Deutschland. Zum anderen gilt es, das AMNOG schneller und besser auf innovative Therapien zuzuschneiden und die Einbeziehung von Patienten weiter zu verbessern. Hier ist in erste Linie die Politik gefordert.

Im Nachgang des gelungenen Luncheons nutzten die Gäste die Gelegenheit, noch ein wenig in unserem hub zu verweilen und sich untereinander auszutauschen. Wir möchten das Thema Versorgungssicherheit weiterverfolgen und freuen uns auf das nächste Luncheon im November!

 

© Autorin: Dr. Britta Woldt

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