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Orientierungsdebatte Organspende

Im Bundestag haben wir heute in einer Orientierungsdebatte angeregt über Verbesserungen für mehr Organspenden diskutiert. Ich bin froh, dass wir uns mit diesem wichtigen Thema beschäftigen, denn klar ist: Zu viele Patientinnen und Patienten in Deutschland warten auf eine lebensrettende Organspende. Aber das Hauptproblem ist nicht die Spendebereitschaft. Die hat in den vergangenen Jahren sogar zugenommen. Vielmehr sehen wir Probleme bei den Abläufen in den Kliniken. Ihnen fehlen häufig Zeit und Geld, um mögliche Organspender zu identifizieren. Das müssen wir ändern! 

Ein entscheidender erster Schritt ist unser Gesetzentwurf zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende. Damit sorgen wir flächendeckend für bessere Rahmenbedingungen in den Kliniken. Aber es geht eben auch darum, mehr Menschen zu einer freiwilligen Organspende zu ermutigen. Hier kann eine vernünftige Aufklärung und eine regelmäßige Konfrontation mit dem Thema viel bewegen. Auch die Schaffung eines Spenderregisters ist eine sinnvolle Maßnahme.

In jedem Fall aber müssen wir die Organspende als eine bewusste und freiwillige Entscheidung beibehalten. Eine Lösung, die davon ausgeht, dass einem Menschen Organe entnommen werden dürfen, wenn er nicht ausdrücklich widersprochen hat, führt in die falsche Richtung. Das ist für mich nicht mit dem Selbstbestimmungsrecht des Menschen und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit vereinbar.

Meine vollständige Rede können Sie hier gerne noch einmal ansehen: https://dbtg.tv/fvid/7295097

 

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