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Zu Besuch im Wahlkreis von Peter Weiss MdB

 Sehr gerne bin ich der Einladung von meinem Bundestagskollegen Peter Weiss MdB gefolgt und besuchte Ihn in seinem Wahlkreis Emmendingen - Lahr. Während meines Besuchs, gingen wir gemeinsam zum MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) Baden-Würrtemberg. Die gemeinsame Pressemitteilung finden Sie hier: 

 

Bild: Von links nach rechts: Bundestagsabgeordnete Peter Weiß und Karin Maag sowie Erik Scherb, Geschäftsführer des MDK Baden-Württemberg.

Gesundheitspolitikerin bei MDK in Lahr
Die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag, kam nach Lahr
Besuch der Hauptverwaltung des Medizinischen Diensts der Krankenversicherung Baden-Württemberg in Lahr

"Der MDK wird auf neue Füße gestellt, aber es ist sicher, der MDK Baden-Württemberg bleibt weiterhin in Lahr", erläuterte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß beim Besuch zusammen mit seiner Abgeordnetenkollegin und gesundheitspolitischen Sprecherin Karin Maag in der Lahrer MDK-Hauptgeschäftsstelle. Der MDK Baden-Württemberg ist der organisatorisch selbstständige und fachlich unabhängige sozialmedizinische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Seit der Gründung 1990 ist die Hauptverwaltung in Lahr/Schwarzwald angesiedelt. Seine Beratungs- und Begutachtungsaufgaben leistet der MDK Baden-Württemberg im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen und Pflegekassen. Derzeitig sind 1.800 Menschen in Baden-Württemberg beschäftigt.

Schwerpunkt im Gespräch mit Erik Scherb, Geschäftsführer des MDK Baden-Württemberg, war die zur Zeit diskutierte Gesetzesreform des MDK und des MDS (Medizinischer Dienst des GKV-Spitzenverbandes). Peter Weiß hob zunächst hervor, dass sich die Trägerstruktur ändern solle: Die Medizinischen Dienste sollen zukünftig als Körperschaften des öffentlichen Rechts organisiert werden und nicht mehr direkte Gemeinschaftseinrichtung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen sein.

Karin Maag lobte den MDK für seine "gute Arbeit" und entgegnete dem landläufigen Eindruck, die Krankenkassen müssten jeder Einschätzung des MDK folgen. Darüber hinaus befürwortete sie den Ansatz, dass Krankenhäuser mit guten Prüfungsergebnissen auch zunehmend weniger geprüft werden.

Erik Scherb begrüßte grundsätzlich den Gesetzesentwurf. Ablehnend steht er jedoch der vorgesehenen Veränderung der Stimmenanteile im Verwaltungsrat des MDK Baden-Württemberg gegenüber. Abschließend unterstrich Erik Scherb, dass es keinerlei personelle Auswirkung auf die Hauptverwaltung Lahr geben werde.

 

Des Weiteren besuchten Herr Weiß und Frau Maag, die BDH-Klinik in Elzach. Die freigemeinnützige BDH-Klinik Elzach ist eine der ersten Adressen für neurologische Intensivmedizin und Frührehabilitation sowie weiterführende neurologische Rehabilitation mit medizinischem, therapeutischem und pflegerischem Angebot.

Zu Beginn des Besuchs stellten Daniel Charlton, Geschäftsführer, und Christof Mutter, Kaufmännischer Leiter, ihre Einrichtung vor. Die Klinik verfügt derzeitig über 185 Betten und ist in der Regel maximal ausgelastet. Nach Fertigstellung eines Anbaus, dessen Baukosten zu knapp zwei Dritteln durch das Land Baden-Württemberg übernommen werden, wird diese Anzahl um weitere 52 Monitorbetten ansteigen. 600 Mitarbeiter werden beschäftigt, wovon 270 in der Pflege aktiv sind. Zusammengefasst ist die BDH-Klinik das größte Neurozentrum Baden-Württembergs. Daniel Charlton unterstrich hierbei, dass aufgrund des demographischen Wandels mit einem deutlich ansteigenden Bedarf neurologischer Gesundheitsversorgung zu rechnen ist. Hinsichtlich des kürzlich übernommenen Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch wurde mitgeteilt, dass dort Grund- und Regelversorgung, auch unter Nutzung von Telemedizin, angeboten werden soll.

Beim Thema Pflege verteidigte Karin Maag den Pflegequotienten. Diese Kennzahl beschreibt das Verhältnis der Zahl der Vollzeitkräfte im Pflegedienst zum Pflegeaufwand in der jeweiligen Klinik. Für Karin Maag werde dadurch eine Qualitätsuntergrenze garantiert.

In Bezug auf die Digitalisierung im Gesundheitsbereich hob die BDH-Geschäftsführung die spätestens ab dem 01.01.2021 eingeführte elektronische Patientenakte sowie die hohen Investitionen für die Glasfaseranbindungen hervor. Karin Maag verwies auch auf die neuen finanzielle Förderungen durch den Krankenhausstrukturfonds.
Bei einer anschließenden Führung durch die Klinik konnten die Bundestagabgeordneten Karin Maag und Peter Weiß weitere Eindrücke von den modernen Einrichtungen und der Versorgung sammeln.

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